Hemdenupcycling

 

Vor einiger Zeit fiel mir das Buch "Es war einmal ein Hemd..." in die Hände. Neben wunderschönen Fotos enthält es eine Menge Ideen, was man mit ausrangierten Oberhemden noch alles anstellen kann. Davon inspiriert entstanden diese zwei Nachthemden.

 

Die Herstellung konnte einfacher kaum sein. Ein Hemd wird unter den Achseln einmal quer rüber abgeschnitten und dem zweiten Hemd als Verlängerung unten angesetzt. Vorher habe ich vom ersten Hemd die Tsche vorsichtig abgetrennt und anschließend wieder draufgesetzt. Da ich Dreiviertelärmel bevorzuge habe ich sie dementsprechend gekürzt und mit einem Streifen des ersten Hemdes verstürzt.

 

Ich muss sagen, so ein Nachthemd ist sehr angenehm zu tragen.

 

Begeistert stürzte ich mich gleich auf mein nächstes Projekt. Diesmal doch um einiges komplizierter.

Aus einem besonders großen Herrenoberhemd (vom Flohmarkt) entstand eine Schürze. Sie ging an eine Freundin nach Schweden, die mir netterweise dies Foto zur Verfügung stellte.

Der Latz ist aus dem Vorderteil geschnitten, die Schürze ist aus dem Rückenteil. Die langen Bänder habe ich aus dem Stoff der Ärmel zusammen gestückelt. Wieder habe ich die Brusttasche nachträglich draufgesetzt.

 

 

 

Von den Hemden sind eine ganze Menge Reste übrig geblieben. Für die Kissen sind die Knopfleisten sehr praktisch.


Und auch die Manschetten fanden eine neue Aufgabe. Die Etiketten habe ich erst ausgedruckt, dann durch das Papier auf ein festes Gewebe gestickt und anschließend das Papier abgerissen. Die Enden der Manschetten werden ein Hosengummi zusammen gehalten.